10 gute Gründe… …ohne Rucksack in die Vorlesung zu gehen.

Seit den althergebrachten Rückentaschen aus Weidengeflecht aus dem 16. Jahrhundert haben Rucksäcke ihren globalen Siegeszug angetreten. Wie es scheint, werden sie auch weiterhin noch ein paar schöne Jährchen auf den Schultern der menschlichen Maultiere verbringen. Lasst uns ihre Herrschaft mit diesen 10 hervorragenden Gründen, wieso Tragetaschen boykottiert werden sollen, beenden!


1.
Egal ob er krumm, hohl oder schief ist, ohne Rucksack sagen wir den Rückenproblemen Ade! Den eingeschworenen Feind der Wirbelsäule zu vernichten wird ihr nur gut tun.

2.
Mit einem leichten Rücken zu leben verspricht eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis. Du musst keine Zeit mehr damit verschwenden, am Vorabend deinen Rucksack vorzubereiten. Einen Stift in den Hosensack nach dem Aufwachen und los geht’s!


3.
Kein Rucksack, keine Blätter. Schluss mit dem finanziellen Ruin wegen A4- Blöcken, deren Inhalt sowieso in den Händen von allen Kommilitonen in deinem Umkreis von drei Metern im Vorlesungssaal landet. Es ist iel billiger einfach deinen Nachbarn nach leeren Blättern zu fragen, sollte dir einmal etwas Inspiration zufallen. Damit kultivierst du auch soziale Kontakte und lädst zum Teilen ein. Wem gebührt der Dank nochmals?

4.
Ohne nichts, geht nichts (oder war’s: Von nichts kommt nichts?). Wenn du keinen Rucksack auf dem Rücken mit dir rumschleppst, wird es unmöglich für dich sein, diesen im öffentlichen Verkehr liegen zu lassen (deinen Sack, nicht deinen Rücken). Tipp für schusselige Zeitgenossen…

5.
Hilfsbereite Seelen wissen es nur zu gut: Profiteure gibt es wie Sand am Meer. Wenn du der einzige bist, der eine Tragtasche mitschleppt, lädst du deine Kameraden regelrecht dazu ein, mit reinzustopfen. Resultat: Du trägst nicht nur deine eigenen Habseligkeiten, sondern auch jene der anderen. Also schmeiss deinen Rucksack weg und setze dieser erzwungenen Nächstenliebe ein Ende!


6.
Gehst du ohne Rucksack in die Vorlesung, droht auch keine Gefahr, deine Ordner oder Bücher mitzunehmen. Stattdessen bleiben diese brav zu Hause.

7.
Du verwöhnst nicht nur deinen Rücken, sondern gibst auch viel mehr Acht auf deine Bücher als die Mehrheit deiner Kollegen (Anm. d. Red.: Falls das Fehlen der Unterrichtsmaterialien allerdings dem Lehrverantwortlichen auffällt, ist mit einer Bemerkung zu rechnen).

8.
Wir alle haben schon mindestens einmal im Leben den Ekel beim Anblick des appetitlichen Mittagssandwiches erlebt, das unter einer Tonne von Sachen zerquetscht war. Dies ist eine universelle Wahrheit: Es ist unmöglich jedwede Art von Nahrung ohne Folgeschäden zu transportieren. Falls du dir nicht sicher bist, frag mal den alten Apfel zuunterst in deinem Rucksack. Für die Schnellmerker: Ohne Rucksack heisst es bei jeder Gelegenheit Richtung Supermarkt oder Restaurant für ein üppiges Mahl.

9.
Falls du zu jenem Typ Mensch gehörst, der im Sommer leidet, so wisse, dass der Verzicht auf deinen Rucksack es dir ermöglicht, deine schweisslichen (Word Auto Korrektur wollte  „scheusslich“ schreiben) Rückenausscheidungen zu limitieren. Die totale Trockenheit wird nicht garantiert, aber der Schaden wird zweifelsohne begrenzt.

10.
Schliesslich - und vielleicht am wichtigsten von allem: Du wirst nie wieder etwas in den Tiefen deines Rucksackes  verlieren. Halleluja!