23 Jahre, 1 Diplom und 5 Jahre Berufserfahrung

Mit dieser Anforderung werden junge Studienabgänger im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs regelmässig konfrontiert. Die Erwartungen der Arbeitgeber an die Studierenden bei deren Eintritt in den Arbeitsmarkt weichen beachtlich von deren tatsächlichen beruflichen Fähigkeiten ab. 

Welche Lösungen zeichnen sich diesbezüglich ab?
Da bei uns im Gegensatz zu einigen Nachbarländern alternierende Ausbildungen fehlen, müssen die jungen Auszubildenden ihre Zukunft selber in die Hand nehmen. Seit mehr als zehn Jahren steigt der Anteil Studierender, die parallel zu ihrer Ausbildung einer bezahlten Arbeit nachgehen, kontinuierlich. Gemäss neuesten Studien entspricht dieser Teil mehr als 75% der Studierenden. Die Hälfte davon arbeitet zu mehr als 40%; eine Person von zehn sogar mehr als 60%. Und diese Tendenz wird nicht abnehmen; die Resultate der Studie über die «Soziale und wirtschaftliche Situation der Studierenden», welche im Jahr 2016 vom Bundesamt für Statistik durchgeführt worden ist, werden dies demnächst bestätigen. 

Alles diese Berufserfahrungen müssen aufgelistet und wertgeschätzt werden, denn das Unternehmen profitiert auf jeden Fall davon. Für den Kandidaten stellen sie einen klaren Vorteil dar, wenn es dann heisst, sich in die Höhle des Löwen zu begeben! Sie sind auch ein Schutz gegen die wachsende Tendenz des «Multi-Internship-Gedankens», welcher die jungen Diplomierten zusehends verunsichert und in der Ecke der «Starting-Jobs» festhält. 

Diese Themen stehen im Zentrum der Veranstaltungen, welche im Rahmen der 11. Contactivia, der Messe für Karriere und Rekrutierung für junge Erwachsene und zukünftige Diplomierte, stattfinden.