Wie du deine mündlichen Prüfungen im Schlaf bestehst

Wie du deine mündlichen Prüfungen im Schlaf bestehst
Luzides Träumen kann dir helfen, deine mündlichen Leistungen zu verbessern.
Sorgt die Vorstellung, vor einem vollen Hörsaal einen Vortrag zu halten, bei dir für Schweissausbrüche und lässt dich stottern wie Colin Firth im Film „The King’s Speech“? Fühlst du dich nicht wohl, wenn du vor Zuhörern sprechen sollst und schwitzt du an deinen mündlichen Prüfungen Blut und Wasser, auch wenn du nur vor einigen wenigen Prüfungsexperten reden musst? Etumag schlägt dir ein unbekanntes Mittel vor, um deine Schwierigkeiten zu überwinden: luzides Träumen.

Was ist luzides Träumen?

Vielleicht hast du schon erlebt, dass dir während des Schlafens bewusst wird, dass du träumst. Im Fachjargon der Oneirologie (Traumdeutung) werden solche Träume als „luzid“ bezeichnet. Sie kommen grundsätzlich in der Tiefschlafphase vor, also in der letzten Schlafphase vor dem Aufwachen. Sie können zufällig kommen, aber auch bewusst herbeigeführt und kontrolliert werden.

Wie macht man das?

Es gibt verschiedene Techniken, mit denen du die Kunst des luziden Träumens so gut beherrschst wie Leonardo Di Caprio und sein Team im Film Inception. Im Internet findest du Informationen zu mehreren Techniken. Viele schlagen vor, ein Traumtagebuch zu führen, es mit Autosuggestion zu probieren („Heute Nacht werde ich einen luziden Traum haben.“), die Realität zu hinterfragen („Träume ich gerade?“) oder einen Realitätscheck zu machen, wie Leo das in Inception mit einem Kreisel macht. Du siehst, luzide Träume muss man sich verdienen. Aber wenn du dich gut organisierst und wirklich den Willen hast, dann wirst du deine Träume nach wenigen Wochen des Übens bewusst herbeiführen können.

Wo kommen meine mündlichen Prüfungen ins Spiel?

Du siehst noch nicht, wie dir das bei der Vorbereitung deiner mündlichen Prüfungen helfen könnte? Nun, mithilfe des luziden Träumens, kannst du von einer Prüfungssituation träumen und so üben, vor Publikum zu sprechen. Stell dir vor, wie du inmitten einer Menschenmenge stehst und übe, dort deinen Vortrag zu halten. Das hat mehrere Vorteile: Du kannst dich in deinen Träumen ohne Konsequenzen überallhin versetzen, du kannst deine Dozierenden lächerlich machen, um dich selber wohler zu fühlen (ein bisschen wie bei Harry Potter, als Nevilles Irrwicht sich in Severus Snape verwandelt, ausstaffiert mit den Kleidern der Grossmutter des jungen Zauberers) – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Fairerweise müssen wir aber hier auch die Nachteile des luziden Träumens aufführen. Für Menschen, die an Schlaflosigkeit leiden, eignen sie sich nicht. Das ist vielleicht offensichtlich, denn wenn du schlaflose Nächte hast, wirst du es kaum schaffen, mal eben zum Spass deine Träume zu kontrollieren. Das luzide Träumen braucht eine gewisse Vorbereitungszeit, was sich vielleicht negativ auf deine Prüfungsvorbereitung auswirkt. Es bringt dir ja nicht viel, wenn du zwar deine Angst überwindest vor Publikum zu sprechen, dann aber keine Ahnung vom Stoff hast. Deine Prüfung wirst du so bestimmt nicht bestehen. Schliesslich besteht die Gefahr, dass du den Sinn für die Realität verlierst... Du träumst doch nicht gerade, oder?