Wenn du eine Arbeit für die Uni schreiben musst

«Wieviel Stunden das dauert, die Sonne geht schon wieder auf, die Deadline rückt heran! Warum habe ich so lange gewartet? Und wieso krümmt der Andere keinen Finger? Uff! Die finale Version ist abgeschickt. Ist das Mail wohl gut angekommen? Mist! Die Datei ist zu gross. Wie krieg ich das jetzt passend hin?» Diese Erfahrungen kommen dir bekannt vor? Dann wirst du verstehen, wieso man die unten aufgelisteten fünf Fehler beim Arbeiten schreiben vermeiden sollte… oder auch nicht, je nach dem.

1. Zu früh beginnen. Keine Abenteuer, keine Überraschungen. Alles ist unter Kontrolle. Doch du riskierst, einer mittelmässigen Produktivität zu erliegen, während du in einer einzigen Nachtübung 20 wunderbare Seiten schreiben könntest. Was gibt es besseres als das Gefühl, nicht fertig zu werden… also am besten erst am Abend vor dem Abgabetermin beginnen.


2. Zu viel schreiben. Die Profs und die Assistenten sind faul. Unendlich lange Sätze bringen sie dazu, ihre Lektüre früher als geplant abzubrechen. Bring deine Sätze zu Ende. Mal ehrlich; wer hat wirklich verstanden, wie man den Strichpunkt richtig verwendet?


3. Zu wenig schreiben. Ja klar, wenn du deine Überlegungen ordnen willst, musst du sie zu Papier bringen. Pech, wenn sich deine Gedanken in alle Richtungen ergiessen. Tja… es bleibt dir überlassen, ob du lieber aussortieren oder vor einer weissen Seite erschaudern möchtest.


4. Deine Arbeit korrekturlesen lassen. Du riskierst, dein Produkt noch einmal überarbeiten zu müssen um es zu verbessern. Wenn du jedoch erst spät mit der Abfassung der Arbeit beginnst, wird sich diese Frage gar nicht erst stellen. Der Prof wird begeistert sein, deinen ersten Arbeitsentwurf zu lesen. Spontanität reisst alle mit!


5. Die Bibliographie so bald als möglich bereinigen. Das ist dir auch schon aufgefallen? Es wird immer länger als geplant. Spar dir diese Aufgabe für den Schluss auf. So wirst du länger Spass haben. Sich zu verhaspeln ist das einzig Wahre !


Das ist alles verrückt? Absurd? Dann reflektiere deine Arbeitsweise genau, denn du wirst sehen, die Realität ist oftmals noch verrückter und absurder als du dir vorstellen kannst.